Flyer und Artikel
Hier finden sich Flyer und Artikel über Füchse aus der Feder verschiedener Autoren.
Flyer
Dieser Flyer stellt den Fuchs als wichtiges Mitglied unserer Fauna vor, erläutert die Selbstregulation von Fuchsbeständen und gibt Tipps im Umgang mit Stadtfüchsen. Darüber nimmt er die Angst vor Wildtierkrankheiten wie Tollwut und Fuchsbandwurm und begründet, warum die Fuchsjagd unnötig und oftmals grausam ist. Das PDF-Dokument eignet sich sehr gut für die direkte Übermittlung an Druckereien (z.B. flyeralarm.de), kann aber auch mit handelsüblichen Tintenstrahl- oder Laserdruckern ausgedruckt werden.
Friederike und Reiner App, Dag Frommhold und Karoline Baumwolf, 2010 Herunterladen
Dieses bewusst knapp und übersichtlich gestaltete Faltblatt beschäftigt sich mit dem Fuchs als Nachbar in Städten und Siedlungen. Es geht auf die häufigsten Fragen und Bedenken ein, die Menschen bei Begegnungen mit Stadtfüchsen haben, und gibt nützliche Tipps zum Umgang mit ihnen.
Das PDF-Dokument eignet sich sehr gut für die direkte Übermittlung an Druckereien (z.B. flyeralarm.de), kann aber auch mit handelsüblichen Tintenstrahl- oder Laserdruckern ausgedruckt werden.
Artikel und Informatives
Beurteilung des Videos „Deutscher Jagdterrier: Arbeit in der Schliefanlage“ des Deutschen Jagdterrier-Clubs vom 11.11.2025
Dag Frommhold und Daniel Peller, 2025
Analyse eines Imagevideos des Deutschen Jagdterrier-Club e.V. zur “Arbeit in der Schliefanlage”. In Schliefanlagen werden Jagdhunde für die Baujagd auf Füchse abgerichtet – und zwar an lebenden Füchsen. Verschiedene Gutachten haben diese Praxis bereits als tierquälerisch gebrandmarkt; mehrere Schliefanlagen wurden aufgrund rechtswidriger Haltungs- und Abrichtungsbedingungen geschlossen. Mit seinem Video will der DJT-Club nun offensichtlich zeigen, dass die Schliefenarbeit „gar nicht so schlimm“ ist. Wer sich das Video jedoch mit kritischem Blick ansieht, erkennt zahlreiche Unstimmigkeiten, die den Zuschauer – ob vorsätzlich oder fahrlässig – in die Irre führen.
Im Fokus: Baujagd am Kunstbau
Dag Frommhold, 2023
Einige Bundesländer haben die Baujagd am Naturbau eingeschränkt; die Baujagd am Kunstbau hingegen wird auf politischer Ebene bisher kaum diskutiert. Zu Unrecht: Mag das Risiko für den Jagdhund am Kunstbau auch geringer sein, ist die Baujagd am Kunstbau letztlich kaum weniger tierquälerisch als am Naturbau.
Nachtjagd in Niedersachsen – Offener Brief an Ministerin Miriam Staudte
Dag Frommhold/Aktionsbündnis Fuchs, 2023
In immer mehr Bundesländern wird ins Spiel gebracht, die Jagd mit Nachtsichtgeräten – bisher ein Tabu und selbst von Jägern vielfach als “nicht waidgerecht” kritisiert – zu erlauben. Damit sollen überwiegend nachtaktive Wildtiere effektiver bejagt werden können. Doch die Legalisierung von Nachtsicht- und Nachtzielgeräten unterminiert Tier- und Naturschutz und öffnet weiterer Tierquälerei bei der Jagdausübung Tür und Tor.
Luxemburg als Vorbild: Fuchsjagdverbot verlängert
Dag Frommhold, 2016
In Luxemburg wurde in diesen Tagen das seit 2015 bestehende Fuchsjagdverbot um ein weiteres Jahr verlängert. Der kleine Staat kann damit als großes Vorbild für Europa dienen: Statt sich einseitig den Abschussinteressen der Jägerlobby unterzuordnen, setzt die luxemburgische Regierung darauf, Belange von Natur- und Tierschutz bei der Jagdgesetzgebung angemessener zu berücksichtigen. Die Botschaft: Auch Wildtiere brauchen Schutz vor ungerechtfertigten Nachstellungen.
Jäger über Füchse
(diverse Autoren, kontinuierlich erweitert)
Zusammenstellung von Jagderlebnissen, Berichten und Thesen über die Fuchsjagd – allesamt unzensiert und unverändert aus Jagdliteratur, Jagdzeitschriften und dem Internet übernommen.
Fuchsbandwurm: Risikofaktor Jagd
Dag Frommhold, 2015
Regelmäßig wird in den Medien über den Fuchsbandwurm berichtet – bisweilen in einem Ton, der an Hysterie grenzt. Grund dafür dürfte nicht zuletzt die Pressearbeit der Jagdverbände sein, die die Angst vor dem Parasiten gezielt schüren, um die Jagd auf Meister Reineke zu rechtfertigen. Tatsächlich kann man sich vor dem Fuchsbandwurm jedoch mit einfachen Mitteln schützen. Und Forschungsergebnisse zeigen, dass die Fuchsjagd das Risiko für den Menschen keinesfalls verringert, sondern es sogar ansteigen lässt.
Jagdverbot auf Füchse in Luxemburg: Jagdlobbyismus gegen Reineke
Dag Frommhold, 2015
Vom 1.4.2015 an ist die Fuchsjagd in Luxemburg für zunächst ein Jahr verboten – das zuständige Ministerium sieht für die Tötung von Füchsen in Wald und Feld keinen vernünftigen Grund. Bisher kamen vor den Flinten der Jägerschaft im Großherzogtum etwa 3.000 Füchse im Jahr zu Tode. Doch die FSHCL, Verband der luxemburgischen Jäger, will sich das Jagdvergnügen auf Meister Reineke nicht so einfach verbieten lassen und versucht, Druck auf die Regierung aufzubauen. fuechse.info untersucht die Behauptungen der Jäger.
Die Räude und das Jägerlatein: Töten für die Tiergesundheit?
Dag Frommhold, 2014
In mehreren Bundesländern sind Bestrebungen im Gange, Schonzeiten für Füchse zu etablieren oder auszuweiten und besonders grausame Jagdarten wie die Fallenjagd oder die Baujagd zu verbieten. Die Jagdverbände laufen Sturm gegen diese Entwicklung und führen dabei häufig die Räude als Argument für die Fuchsjagd ins Feld: Die scharfe Bejagung des Fuchses sei unerlässlich, um die Ausbreitung der Fuchsräude zu verhindern. Dieser Artikel hinterfragt derartige Behauptungen und stellt ihnen Fakten entgegen.
Stadtfüchse – Gefährliche Eindringlinge oder harmlose Nachbarn?
Dag Frommhold, 2012
Füchse sind heutzutage weitaus häufiger in Siedlungsgebieten anzutreffen als noch vor fünfzig Jahren. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe dieser Entwicklung, beantwortet häufig gestellte Fragen über Stadtfüchse, und zeigt auf, wie das Nebeneinander von Mensch und Fuchs in der Stadt konflikfrei gestaltet werden kann. Anders, als leider noch immer oft zu hören, stellen Füchse in der Stadt nämlich weder ein Gesundheitsrisiko dar, noch sind sie eine unkalkulierbare Gefahr für unsere Haustiere.
Schonzeit für Füchse?
Über Fuchsrüden, ihre Rolle bei der Welpenaufzucht und §22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes
Dag Frommhold, 2010
Füchse haben in den meisten Bundesländern keine Schonzeit und dürfen das ganze Jahr über geschossen oder in Fallen gefangen werden. Ausgenommen davon ist lediglich die Zeit der Jungenaufzucht, während der §22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes die Tötung von Elterntieren, die für die Versorgung von Nachwuchs erforderlich sind, verbietet. Bisher galt es unter Jägern als ausgemacht, dass Fuchsrüden einen solchen Schutz nicht genießen – doch wissenschaftlich ist seit langem belegt, dass Fuchsväter einen äußerst wichtigen Beitrag zur Aufzucht ihrer Welpen leisten. Folgerichtig müsste man sie eigentlich bereits in der Paarungszeit unter Schutz stellen.
Füchse im Fadenkreuz: Über Sinn und Unsinn der Fuchsjagd
Dag Frommhold, 2002/2007
Anhand aktueller wissenschaftlicher Literatur zum Thema Fuchs werden verschiedene Fragen einer eingehenden Analyse unterzogen: Welche Auswirkungen hat die Jagd auf den Fuchs als Art im allgemeinen und das Individuum Fuchs im besonderen? Welche Rolle spielt die Jagd bei der Bekämpfung von Wildseuchen wie etwa der Tollwut? Kann Fuchsjagd einen Beitrag zum Schutz bedrohter Arten leisten? Sind Füchse eine Gefahr für Haustiere und Landwirtschaft? Der Artikel beinhaltet ein umfassendes Literaturverzeichnis und wurde ursprünglich für das Symposium “Natur ohne Jagd” an der Technischen Universität Berlin (August 2002) verfaßt. Die hier veröffentlichte Version wurde 2007 grundlegend überarbeitet und um aktuelle Quellen ergänzt.
Die Legende vom “Ökopelz”
Dag Frommhold, 2008
In jüngerer Vergangenheit versucht die Pelzindustrie, Pelzprodukte mit “grünem” Anspruch zu vermarkten. So behauptet das Berliner Label “Friendly Fur” beispielsweise, nur die Pelze “ökologisch korrekt erlegter” Rotfüchse aus einheimischen Revieren für seine Produkte zu verwenden. Doch wie tötet man Tiere “ökologisch korrekt”, und was ist von der Aussage der “Friendly Fur”-Macher zu halten, dass große Naturschutzorganisationen ihr Konzept unterstützen?
Füchse in den Niederlanden: Quo Vadis, Reineke?
Dag Frommhold, 2006
In den Niederlanden gilt seit dem 2. April 2002 das „Flora- und Faunawet“, ein Natur- und Tierschutzgesetz, das ursprünglich neben zahlreichen anderen Arten auch den Fuchs ganzjährig vor jägerischen Nachstellungen schützen sollte. Auf massiven Druck der niederländischen Jägerschaft darf seit dem 12.4.2006 unter dem Deckmantel des Vogelschutzes nun wieder ganzjährig Hatz auf Meister Reineke gemacht werden – obschon ein großangelegtes, staatlich mitfinanziertes Forschungsprogramm gänzlich andere Schlussfolgerungen nahe legt.
Das Jahr des Fuchses
Dag Frommhold, 2002
Dieser Text erzählt das erste Jahr im Leben des jungen Fuchses Rif und bringt dem Leser biologische Fakten auf unterhaltsame Art und Weise nahe.